Gabriele Mattes

Dozentin für Gitarre

 

Darf ich mich vorstellen:

Gabriele Mattes, Diplom – Musikerzieherin für Gitarre und Blockflöte,
seit 1993 in Pulheim wohnend,verheiratet, 2 erwachsene Töchter

 

Geboren in Halle/ Saale, der Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel, bin ich mit Barockmusik  und vielen musikalischen Aktivitäten in verschiedenen Chören und  mit meinen Instrumenten aufgewachsen und habe in der  wunderschönen Kulturstadt Weimar klassische Gitarre und Blockflöte studiert.

Ich habe in Renaissancemusikensembles  mit historischen Blasinstrumenten wie der Schalmei und dem Krummhorn und auf Mittelaltermärkten gespielt.
Natürlich bin ich auch nicht an der E – Gitarre vorbeigekommen. Während der Schulzeit meiner Töchter hatten wir Eltern viel Spass in einer anlässlich eines Schuljubiläums gegründeten „Elternrockband“! 

 

Auch Ausflüge in die Jazzimprovisation haben meine Neugier gestillt, die Vielfalt dieser Welt ist aber noch einmal eine ganz andere…
Schon die akustische Gitarre hat eine enorme stilistische Bandbreite und vielfältige Klangmöglichkeiten und  es liegt mir sehr am Herzen, meinen Schülern eine solide spieltechnische Grundlage zu geben, die ihnen „Ausflüge“ in verschiedene  Stilrichtungen ermöglicht.

 

Da der ganze Körper am Instrumentalspiel beteiligt ist,  achte ich auf eine möglichst gesunde Sitzhaltung,  die das freie Spiel der Finger unterstützt, da tut es manchmal auch gut, zuerst  ein paar Armschwünge und andere Lockerungsbewegungen einzubauen, bevor wir mit verschiedenen kleinen Übungen und Spielen die Finger warm machen und kräftigen.
Noten lesen und spielen lernen, angefangen von  einstimmigen Melodien bis hin zu mehrstimmigen Stücken, dazu die jeweiligen Spieltechniken von klassisch bis Fingerstyle , Akkordbegleittechniken und Rhythmusschulung sind die Bausteine, die in jeweils kleinen und dem Lerntempo der Schüler angepassten Schritten folgen.

 

Sehr wichtig ist mir auch das Improvisieren, nicht in einer bestimmten Stilistik, sondern als freies sich ausprobieren, ohne Noten.  Es ist schön zu beobachten, wie sich meine Schüler dabei, je nach Temperament ,„austoben“ , neue Klänge und Fingerkombis probieren.  Es  ist ein bereicherndes Erlebnis, was dabei  manchmal herauskommt!
Manche schreiben dann sogar eigene Stücke, zeigen und spielen sie begeistert – Lehrerherz was willst Du mehr?

Auf die Einzigartigkeit jeden Schülers einzugehen und das persönliche Verhältnis zu pflegen ist es, was ich am Einzelunterricht besonders schätze.

 

 

Es bereitet mir viel Freude, mit jedem ein Stück seines Lebensweges mitzugehen!

Wenn ich mir etwas wünschen könnte wäre es,  dass die Kinder weniger belastet durch die Schule und weniger abglenkt durch Smartphone und Co,  wieder mehr Zeit für das Musizieren hätten.